Donnerstag, 22. November 2012

Gruselschübe

Kennt Ihr das? Schubladen, die für bestimmte Dinge gedacht sind, die man auf macht, aus denen man Sachen rausnimmt und wieder reinpackt und die dann auf Dauer - wie von Geisterhand - völlig verramschen, so dass man sich schon gar nicht mehr traut die Teile aufzumachen aus lauter Angst, sie nicht mehr zuzubekommen oder es einen schon davor graut etwas darin zu suchen. Kabelsalat en mass, ein heiloses Durcheinander.. Heute dachte ich: "Jetzt reichts aber" und habe einfach mal aufgeräumt. Statt alles wie sonst einfach aufzurollen und irgendwie wieder reinzutun, habe ich mich einfach allseits beliebter Boxen bedient und alles neu einsortiert. Keine große Nummer, keine neue Erfindung, aber äußerst effektiv.

Und nebenbei findet man oft alte Schätze. Meine "Wnschkugel", die mich schon seit 20 Jahren begleitet beispielsweise - geheimnisvoll funkelnd. :)


Mittwoch, 21. November 2012

Vorweihnachtliche Bastelei

Angespornt durch meine Monstererfolge beim Filzbasteln, entstand in meinem Köpfchen die Idee so eine Türgirlande aus Filz zu basteln. Bei Jacko-O kann man beispiels weise auch eine einfache zum selber basteln bestellen, aber ich habe für mich diese Idee etwas gepimpt. Für die einzelnen Elemente habe ich mir Vorlagen auf weißes Papier skizziert, diese ausgeschnitten und dann auf die einzelnen Filzplatten (sagt man das so?) übertragen. Jedes Hauptobjekt natürlich 2mal, so dass die Elemente durchs ausstopfen schön dreidimensional werden.


Dann habe ich jeweils zwei Filzformen als Vorder- und Rückseite zusammen genäht (immer Runde rum) und immer eine kleine Lücke gelassen, in welche ich dann Füllmaterial (hatte ich von den Monstern noch übrig) gestopft habe und anschließend alles fertig zugenäht.



 




Die Dekoelemente habe ich teilwese mit aufgenäht oder einfach aufgeklebt. Das geht alles in allem ganz einfach und schnell. Als Band habe ich einzelne Teile eines weihnachtllichen Bandes eingenäht (teilweise hab ich Dussel das vergessen und musste zum Beispiel das Rentier nochmal auftrennen - ömpf).

Ja, alles in allem relativ frei Schnauze, aber ich glaube, dass kann ich guten Gewissens in der Adventszeit an unsere Wohnungstür hängen. Vielleicht animiert das meine Zwillinge ja, selbstständig bis ins 3. OG zu klettern - naja, wahrscheinlich bleibt diesbezüglich der Wunsch die Mutter der Gedanken. ;)

Hoffe die Idee inspiriert Euch.

Liebe Grüße!!!



Montag, 19. November 2012

Kürbis-Kokossuppe

Und gleich noch ein Rezept. Diesmal keine ausführliche Fotoanleitung (weil abends schnell noch gekocht), sondern nur das Fotofinish.

Für einen großen Topf braucht man:

- 2 kleine Hokkaidokürbisse oder halt ein großer oder 1 großer Butternutkürbis
- 2 Zwiebeln
- 1 große Karotte
- 1 große Kartoffel
- 1 Stück Inger (ca. 30-40g)
- 1 großes Stück Butter (so mind. 50g)
- 1l Gemüsebrühe (oder auch etwas mehr)
- 1 Dose Kokosmilch
- Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft

Als Einlage
- ein paar Scheiben Bacon
- Ciabatta
- Olivenöl
- scharfe Pepperonisoße

1. Den Kürbis waschen, eventuelle Stellen rausschneiden. Dann halbieren, entkernen und in grobe Würfeln schneiden. Die Zwiebel, die Kartoffel, die Karotte und den Inger schälen und alles in grobe Würfel schneiden.

2. Butter in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse hinzugeben und anschwitzen. Anschließend alles mit Gemüsebrühe ablöschen. Das Gemüse sollte knapp bedeckt sein und dann alles so ca. 25min weich köcheln lassen bei mittlerer Hitze.

3. Suppe pürieren. Kokosmilch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

4. Für die Einlage etwas Ciabattabrot in Würfel schneiden, die Baconscheiben in einer Pfanne ohne Fett richtig schön kross braten. Dann aus der Pfanne nehmen und auf einem Krepp abtropfen lassen. In der Pfanne einen guten Schuss Olivenöl zum Bratfett geben und die Ciabattawürfel anbraten. Die so entstandenen Croutons ebenfalls auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

5. Suppe auf ein Tellerchen geben. Den Bacon reinkrümeln, ein paar Croutons dazu geben und alle dies scharf mögen können noch einen Schuss scharfe Pepperonisoße drübergeben.



Bon Appetit!!

Freitag, 16. November 2012

Hackbällchen mit Schafskäse

Mal wieder ein Rezept von mir. Hatte ich schon lange mal wieder vor, aber dann keine Zeit oder die Kamera  nicht zur Hand. Aber heute hatte ich mal wieder Gelegenheit und da habe ich diese auch gleich beim Schopf gepackt und für Euch meine Kocherei mal wieder fotodokumentiert.

Beim dem Gericht gehts um eine Premiumvariante eines Tütengerichts, natürlich ganz ohne Tüte.

Für eine volle Auflaufform (entpricht guten 4 Portionen) braucht man:

- 500g gemischtes Hack
- 1 Ei
- 2 Zwiebeln
- 1 Knoblauchzehe
- etwas Brot/Brötchen
- getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
- 2x500g stückige Tomaten
- 1 Bd. glatte Petersilie
- Schafskäse
- 1 EL Tomatenmark
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer


Ich hatte noch Ingwer da, den hab ich dann auch noch reingemacht.

1. Den Ofen schon mal auf 200°C vorheizen. Hack in eine Schüssel geben. Die Zwiebeln fein würfeln und die Hälfte zum Hack geben. Ebenso eine gute Hand getrocknete Tomaten klein würfeln und ebenfalls zum Hack geben. Das Brot/Brötchen aufweichen und zusammen mit dem Ei auch in die Schüssel. Alles vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.


2. Den Knoblauch (und in meinem Fall auch den Ingwer) würfeln und die Petersilie fein hacken. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die restlichen Zwiebeln, den Knoblauch (und den Ingwer) anschwitzen, das Tomatenmark dazugeben für die Bindung und alles mit den stückigen Tomaten ablöschen, kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen und dann die glatte Petersilie hinzugeben. Das gibt auch eine tolle Pastatomatensoße ab.

 
3. Während die Soße so köchelt, etwas Schafskäse in kleine Würfel schneiden, aus dem Hack kleine Bällchen formen und jeweils mit einem Schafskäsewürfelchen spicken und in eine Auflaufform geben.

4. Dann die Tomatensoße über die Bällchen geben und gut Schafskäse drüber brökeln (bei uns sind am Ende noch 50g übrig geblieben, die in den Kühlschrank wanderten, haben also für den Auflauf 150g verbraucht).

5. Auflaufform in den Ofen schieben und 20min garen lassen. Dann schmecken lassen!! Dazu passt Reis oder Ciabatta.

 Yammi!!!

Freitag, 9. November 2012

Babyalarm

Nein, nein - ich bin nicht schwanger - hehehehe - aber eine liebe Freundin von mir. Sogar mit Zwillingen - kawaiii. Ja und diese liebe Freunden wohnt nicht in Berlin, sondern sitzt an der Küste. Da hab ich mir gedacht, ich muss sie unbedingt mal mit Kugel sehen, hab noch ne Freundin mit ins Boot geholt und dieses WE ist es nun endlich soweit. Samstag morgen gehts los. Natürlich nicht ohne das ein oder andere Geschenk und Spiel für die Babyparty im Gepäck. Zunächst habe ich natürlich wieder eine Karte gebastelt, die natürlich Zwillinge zum Thema hat.

 
 
 

Als Geschenk gibt es eine obligatorische Windeltorte mit allen möglichen nützlichen und putzigen Dingen für die beiden Kleinen. Eine tolle Anleitung zum Basteln solcher Torten findet Ihr übrigens hier: Windeltortenbastellink. Sehr schön, sehr ausführlich, super einfach!!!!

Dann haben meine Freundin und ihr Partner (mein bester Studienkollege) einfach heimlich vor 2 Jahren geheiratet und nich gefeiert und mich um ein Stück Hochzeitstorte geprellt - sowas. Darum hab ich mir gedacht, ich backe den beiden einfach eine Torte und versuch mich gleich mal am berühmt berüchtigten Marshmallow-Fondant. Ja, das war was... erstmal auch hier ein bißchen Vorinfo. Zum Thema Marshmallow-Fondant findet Ihr bei Chefkoch ein super einfaches Rezept - an das habe ich mich auch gehalten. Zum Thema Motivtorten kann ich "Betty's Sugar Dreams - Motivtorten BASICS: Tortendekoration & Co"
 empfehlen. Da sind auch gute Rezepte und ausführliche Anleitungen zum nachbacken drin.

Hier mal mein Exkurs ins Thema "Fondant selber machen"
Da ich keine Mikrowelle habe, habe ich die Marshmallows im Wasserbad erhitzt und drin rumgestochert und gewartet das sie schmelzen
 


Derweil haben die Kinder die Schubladen ausgeräumt.


Dann fiel mir ein, dass ich ja Wasser hinzugeben muss - dann hats auch rucki-zucki geklappt - tralala


Sind sie dann geschmolzen, hat man eine schöne Masse, die man dann mit massig (wirklich massig - im Rezept stand 1kg - ich habe aber etwas mehr gebraucht) Puderzucker verkneten muss.


Dann hat man einen weißen Klops - den hab ich dann erstmal in den Kühlschrank gepackt und die Torte gebacken (ein Biskuitteig, denn ich dann 3mal aufgeschnitten habe und als Füllung eine Double-Chocolatcreme mit Butter und Frischkäse) und die dann zum fest werden auch in den Kühlschrank gesteckt.

Am nächsten Tag gings weiter. Ich habe ein bißchen gezittert, ob auch alles klappt.. Als erstes hieß es Fondant platt machen. Ich habe leider kein Nudelholz (und auch keine geeignete Flasche), sondern nur eine Pizzaroller, damit war das etwas mühseelig, ging aber auch..

Dann kam der spannende Moment, den Fondant (der natürlich etwas am Tisch festklebte) über die Torte zu lavieren *schwitz* Irgendwie hat das dann doch relativ gut geklappt - aber ein paar Macken hatte ich natürlich trotzdem drin.. hab versucht das mit Wasser zu kitten - ging schlecht - dann hab ich mir gedacht "Was solls, kommt halt die Deko drüber."
Dann hab ich einen Teil für Blätter grün gefärbt (mit flüssiger Lebensmittelfarbe und weiterem Puderzucker) und einen Teil rosa für Buchstaben und Rosen. Die Blätter haben super geklappt, die Rosen so la la, da macht wahrscheinlich die Übung den Meister. Eigentlich wollte ich noch die Namen und das Datum der Hochzeit drauf schreiben. Aber die Namen waren mir zu kompliziert, dass hätte nie schön ausgesehen, die Zahlen gehen gerade so noch. Naja und am unteren Rand habe ich so Kullerchen angebracht (die sind ein bißchen groß gebe ich zu, aber die Fondantdecke hatte ich auch etwas zu kurz abgeschnitten - pfusch an der Torte also). Naja, und das ist sie nun geworden - so sieht sie aus - fürs erste Mal isse doch gar nicht sooo schlecht geworden.